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Unsere Auszeichnungen / Presseberichte

Der Dräger Safety-Feuerwehr-Website-Wettbewerb

4 Helme
Die Bedeutung, die für noble Hotels fünf Sterne und für Spitzenrestaurants fünf Kochmützen besitzen, haben für Deutschlands Feuerwehren ab sofort fünf Helmsymbole: Mit diesen zeichnete Dräger Safety am Freitag, 9. März 2007 in Berlin die besten Feuerwehr-Auftritte im Internet aus.

Der Hauptpreis, eine Reise zur weltweit größten Feuerwehrmesse FDIC von 16. bis 21. April 2007 in Indianapolis (USA), ging an das Team der
Freiwilligen Feuerwehr Rulle (Niedersachsen),
auf den Plätzen 2 (Prämie: 2.000 Euro) und 3 (Prämie: 1.000 Euro), landeten die Freiwilligen Feuerwehren aus Roßdorf (Hessen) und Verden (Niedersachsen).

Nahezu 1.000 Feuerwehren aus ganz Deutschland hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. Mehrere hundert von ihnen wurden nach einem zweistufigen Juryverfahren mit bis zu fünf Helmsymbolen ausgezeichnet. Vertreter der 20 mit der Höchstzahl von fünf Helmsymbolen ausgezeichneten Feuerwehren waren zur Abschlussveranstaltung in den Großen Saal der Berliner Feuerwache Mitte gekommen.

Der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Sönke Jacobs, der Vorstandsvorsitzende der Dräger Safety AG & Co. KGaA, Prof. Dr.-Ing. Albert Jugel, und Landesbranddirektor Wilfried Gräfling (Feuerwehr Berlin), überreichten den stolzen Gewinnern die Preise. Die Fachjury beim Dräger Safety-Feuerwehr-Website-Wettbewerb: Peter Huth Fachjournalist, Buchautor und Moderator der SAT.1-Sendung „planetopia online“ Hans-Peter Kröger Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes Hans Meiser im Beirat des Deutschen Feuerwehrverbandes aktiver Fernsehmoderator (moderierte auf RTL mehr als 14 Jahre lang die Sendung „Notruf“) Rainer Sax Technischer Direktor der Agentur Elephant Seven

Flammender Auftritt der Feuerwehr

Westfälische Rundschau - 16.05.2003 von Florian Hesse

Lüdenscheid. (flo) Benjamin Blümchen als Feuerwehrmann und ein Drehleitereinsatz zum Ausmalen für Kinder, aber auch das Infektionsschutzgesetz und jede Menge Bilder: Lüdenscheids Feuerwehr ist online, doch die Internet-Präsenz ist im Trubel der verschiedenen Jubiläen im vergangenen Monat ein wenig unter die Räder gekommen.

Bernd Manthey und Christian Reppel haben rund ein Jahr Zeit und Mühe investiert und einen im wahrsten Sinne flammenden Auftritt der Lüdenscheider Wehr inszeniert - lohendes Feuer bildet standesgemäß den Hintergrund für die Präsentation, die sich wohltuend abhebt vom häufig inhaltsarmen Internet-Einheitsbrei. In der Regel täglich werde die Seite aktualisiert, sagt Manthey zum Auftritt, zu dem die Macher Glückwünsche aus ganz Deutschland erhalten haben, nachzulesen im Bereich "Gästebuch".

Dabei bietet die Seite nicht nur Wissenswertes für die Feuerwehrleute selbst, wobei auch die natürlich nicht zu kurz kommen. Sogar Dienstpläne, Bewerbungsinfos und eine Chronik der Lüdenscheider Feuerwehr finden sich im Netz. Hinzu kommen Bilder und technische Informationen zu Fahrzeugpark, Bekleidung, Technik und vielem mehr.

Mehr als 3800 Besucher haben sich bereits innerhalb des ersten Monats durch die - übrigens werbefreien - Seiten geklickt, und ein Großteil wird sicher einige Zeit dort geblieben sein. Denn das Feuerlöschen mit Benjamin Blümchen hält auch den potenziellen Feuerwehr-Nachwuchs bei Laune. Wer alles zum Thema Wehr wissen will, ist mit www.feuerwehr-luedenscheid.de bestens bedient.

"Das verdient unser aller Respekt"

Die wichtigste Ansage machte Feuerwehrchef Richard Lehmann gleich zu Anfang: "Der Brandschutz ist trotz der Feier absolut gesichert." Damit hatten die Gäste in der voll besetzten Fahrzeughalle der Feuerwache schon einmal eine Sorge weniger und konnten sich voll und ganz dem Fest widmen.

125 Jahre Freiwillige Feuerwehr, 110 Jahre Spielmannszug und 35 Jahre Jugendfeuerwehr - gleich drei Gründe gab es für den großen Bahnhof am Dukatenweg: die Kameraden der Lüdenscheider und benachbarten Wehren, Kollegen von Hilfsorganisationen und Polizei, Stadt-, Kreis- und Bezirksvertreter - eine große Schar von Gratulanten begrüßte Lehmann gestern Abend. Und er nahm sie mit in die Geschichte der örtlichen Feuerwehr und in die Zukunft. Denn neben einer Rückschau in die bewegte Historie stand auch der zielsichere Blick nach vorn.

Den verbanden Bezirksbrandmeister Hartmut Zieps und der stellvertretende Kreisbrandmeister Dieter Grefe in ihren Grußworten gleich mit einem deutlichen Appell an die Politiker in Stadt, Kreis und Land: "Gehen sie mit diesem Bürgerengagement verantwortlich um." Während Zieps das Jubiläum schmunzelnd als "herausragendstes Ereignis" der vergangenen 125 Jahre bundesdeutscher Geschichte darstellte, blieb auch der Ernst der Sache nicht auf der Strecke. Sieben Milliarden Euro müsste der Bund im Jahr aufbringen, wollte er den Brandschutz ausschließlich mit Hauptamtlichen bestreiten - Geld, das nicht vorhanden ist. Gerade deshalb sei es notwendig, das Jahrzehnte währende freiwillige Engagement von Bürgern für Bürger von oberster Stelle zu unterstützen. Zieps: "Gibt es etwas Größeres als ein Menschenleben zu retten?"

Und auch Bürgermeister Friedrich Karl Schmidt würdigte - auch im Hinblick auf die sechs großen Stadtbrände in Lüdenscheids Stadtgeschichte - den Einsatz der Feuerwehrmänner und inzwischen auch -frauen: "Das verdient unser aller Respekt." Für die zwei anderen Jubilare fand Schmidt nicht weniger lobende Worte: Der Spielmannszug sei "ein musikalischer Bote unserer Stadt" und die Jugendfeuerwehr für die Zukunftsgestaltung unverzichtbar.

Zukunft gestalten - das nahmen Bernd Manthey und Christian Reppel wörtlich und präsentierten die alte Wehr in neuem Gewand. Ein rasanter Video-Clip beleuchtete die Vielfalt des Feuerwehrlebens und die Präsentation von Internet-Auftritt und Hochglanz-Flyern stieß auf denselben tosenden Beifall (Bericht folgt).

Dass die Feuerwehr den Lüdenscheidern gestern wie heute verpflichtet ist, bewies ein Einsatz, der in die stressigen Vorbereitungen fiel: Gegen 18 Uhr wurde die Drehleiter zur Wilhelmstraße beordert, um eine hilfsbedürftige Frau aus dem Dachgeschoss in den Rettungswagen zu befördern.

von Corinna Bunte, Lüdenscheider Nachrichten (12.04.2003)

"Feuerwehr hat Dank verdient"

"Vor 125 Jahren wurde die Lichtgeschwindigkeit entdeckt, die Kinderarbeit verboten, die Sozialistengesetze erlassen und Gustav Stresemann geboren. Aber das herausragende Ereignis des Jahres 1878 war eindeutig die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Lüdenscheid!"

Bezirksbrandmeister Hartmut Ziebs war gestern Abend nicht der einzige Redner auf der Feuer- und Rettungswache am Dukatenweg, der am Jubiläumstag der Feuerwehr weit zurück in die Geschichte blickte. In Uniform sagte Bürgermeister Schmidt in der voll besetzten Fahrzeughalle: "Nach sechs Stadtbränden versteht jeder die besondere Beziehung der Lüdenscheider zu ihrer Feuerwehr: Sie verdient in hohem Maße unseren Dank."

Wehrleiter Richard Lehmann kam indes auch auf die aktuelle Situation zu sprechen, zu der Querelen und Nachwuchsmangel zählen: "Die Feuerwehr ist stark, aber auch empfindlich gegen störende Einflüsse. Sollte dieses Bürgerengagement einmal wegbrechen, dann ist die Stadt wirklich um vieles Lebensnotwendige ärmer."

Ziebs mahnte Politiker und Arbeitgeber, die Einsatzbereitschaft der Wehr nie aufs Spiel zu setzen. Seinen Kameraden riet er, das eigene Bild nach außen zu wandeln: "Wir sind keine Bittsteller. Gibt es denn etwas Größeres, als ein Menschenleben zu retten?"

Nachdem Ziebs wie auch Vize-Kreisbrandmeister Dieter Grefe dem Wehrleiter ein Präsent überreicht hatte, folgte den wortreichen Rückblicken ein fulminanter Kurzfilm auf einer Großleinwand, der in 2:40 Minuten rasant geschnittene Pressefotos zeigte - darunter viele WR-Bilder. Dramatische Einsatzszenen aus Lüdenscheid hatten die Macher um Bernd Manthey musikalisch mit effektvoller Popmusik unterlegt. Das Action-Video erhielt Riesenbeifall, ebenso die von Christian Reppel vorgestellte, jetzt unter "www.feuerwehr-luedenscheid.de" freigeschaltete offizielle Homepage.

Krönung und Abschluss des offiziellen Teils aber war das Ausrollen eines 25 Meter hohen Transparents über die gesamte Front des Schlauchturmes. Es erinnert jetzt unübersehbar daran, dass 2003 auch das 110. Jahr des Spielmannszuges und das 35. der Jugendfeuerwehr ist. Bericht folgt Lesen Sie auch auf Seite 7

Von Thomas Hagemann, Westfälische Rundschau 12.04.2003

Homepagetest im Feuerwehr Magazin 07/2003

In der März-Ausgabe haben wir die Webseite der zweiten Wachabteilung der Lüdenscheider Feuerwehr (NW) vorgestellt. Jetzt ist die gesamte Wehr im World Wide Web vertreten. Und auch diese Seite darf als "gelungen" gelobt werden.
Beim Aufrufen von www.feuerwehr-luedenscheid.de kann der Besucher zwischen dem Direktklick zur Homepage und einer "barrierefreien" Version wählen. Doch was ist das? Wer es anklickt, erhält die Antwort. Die Variante der Webseite ist grafikfrei unter bestimmten Vorgaben erstellt. Damit ist es auch Sehbehinderten und Blinden möglich, die Seite zu öffnen, denn Spezialbrowser können die Seite so "vorlesen". Allerdings ist es den Webmastern nicht möglich, ihre Seite mit der notwendigen Technik zu testen. Trotzdem: Allein der Umsetzung gebührt schon ein Lob. Wer die normale Hauptseite aufruft, sieht sich neben dem Menü erstmal einer Art Inhaltsangabe gegenüber. Was gibt`s so auf diesem Internetauftritt zu finden? Bei unserem Testbesuch war die Seite zuletzt zwei Wochen zuvor aktualisiert worden. Entsprechend bedingt aktuell sind die Informationen. Doch wer sich allgemein über die Feuerwehr Lüdenscheid informieren will, findet hier professionell aufbereitete Angaben. Struktur, Technik, Fahrzeuge. Schnell wird dabei klar: Die Fotos können nicht vergrößert werden. Bei einigen Bildern sehr schade - so manches Detail auf den 200 x 150 Pixel kleinen Bildern, besonders bei den Fahrzeugen, geht verloren.
Im Bereich Rettungsdienst scheint nicht jede Information für den Laien interessant. Übrigens: Wer Spritzen nicht mag, sollte auf keinen Fall den Button "Venenpunktion" anklicken. Hier wird nicht nur erklärt, wie der Rettungsdienst einen Zugang legt, auch eine GIF-Foto Serie veranschaulicht in bewegter Form das Setzen der Nadel. Die Feuerwehr Lüdenscheid bietet Plätze für Zivildienstleistende in ihrem Rettungsdienst an. Wie das funktioniert, wird auf der Homepage erklärt - auch die entsprechenden Kontaktadressen werden aufgeführt. Ebenso ausführlich finden sich Erläuterungen für Interessierte am Job als hauptamtliche Einsatzkraft. Wer darf Feuerwehrmann werden? Wie funktioniert das Auswahlverfahren? Was prüft der Arzt beim Gesundheitscheck? Und schließlich: Wie läuft die Ausbildung ab?
Die fünf freiwilligen Löschzüge, Jugendfeuerwehr, Förderverein und Spielmannszug werden ebenso ausführlich wie die Hauptamtlichen und der Rettungsdienst vorgestellt. Die eine oder andere Unterseite ist (noch?) nicht erreichbar? Entschuldbar, bei der Vielzahl von Webseiten. Den Kindern ist eine eigene Rubrik gewidmet worden - eine tolle Sache. Hier gibts Ausmal-Bilder, die ausgedruckt werden können, einen Bastelbogen, mit dem ein Original-Löschfahrzeug der Lüdenscheider Wehr gebaut werden kann und - das High-Light: ein Online-Löschspiel mit Benjamin Blümchen. Vielleicht werden an dieser Stelle irgendwann auch noch kindgerechte Brandschutztipps eingebaut?
Wer sich mit all den Inhalten überfordert fühlt, findet im Bereich "Navigation" Hilfe. Hier ist die "Sitemap", also die Übersicht über die Webseitenstruktur, zu finden.
Navigation 2,0
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